St. Jacobikirche

Die dreischiffige gotische Hallenkirche von 1294 wurde in drei Bauabschnitten erbaut. Aus dem frühesten Bauabschnitt stammt der Feldsteinsockel des Turmes. 1361 begann der Bau des Hohen Chores und 1430-1450 wurde der dritte Bauabschnitt, das Langhaus, errichtet. 1851-1854 erfolgte unter F.A. Stüler eine Umgestaltung der Innenausstattung. Am 27.11.1916 brannte die Turmspitze nieder. Seitdem bildet ein einfaches Satteldach den Turmabschluss. Die Orgel von 1831 stammt von der Orgelbaufirma Fr. Turley/Treuenbrietzen. Der Pietist Gottfried Arnold war hier zwischen 1707 und 1714 Superintendent. Der Theologe, Geschichtsforscher und Geisteswissenschaftler gilt als ein Wegbereiter der Aufklärung des 18. Jahrhunderts. 1913/14 sowie 1997-1999 wurde das Gotteshaus umfassend saniert.
St. Jacobi

Blattkamm des Chorgestühls restauriert

Perleberger Bürgerverein und Kirchgemeinde Sankt Jacobi teilen sich Kosten von 2000 Euro. Der hatte beschlossen, dafür 1000 Euro zur Verfügung zu stellen. „Ohne die Anregung des Bürgervereins hätte die Kirchgemeinde die Sanierung des hölzernes Schnitzwerks auf dem Chorgestühl wohl nicht begonnen; doch wir haben das Angebot gern angenommen und noch einmal soviel dazu gegeben“, sagte Pfarrer Tilmann Kuhn. Gemeinsam mit dem damaligen Bürgervereinsvorsitzenden Dieter Kreutzer stellte er gestern der Presse das Ergebnis der dreimonatigen Arbeit des Restaurators vor, der in Perleberg vor Jahren bereits seine Handschrift bei der Instandsetzung der Figuren am Knaggenhaus hinterließ.
Stadtkirche St.Jacobi Dreischiffige Backstein-Hallenkirche, 1294 erstmals erwähnt. Turmunterbau aus behauenen Feldsteinen stammt vom Vorgängerbau aus dem 13. Jhdt. Chor 1361 begonnen. Langhaus in seiner jetzigen Form aus dem 15. Jhdt. Die Kirche war 1707 - 1714 Wirkungsstätte des Theologen und Philosophen Gottfried Arnold. Ab 1851 grundlegende Umgestaltung durch Friedrich August Stüler, u.a. an Turm, Maßwerkfenstern und Portalen. Nach dem Brand von 1916 erhielt der Turm seine jetzige Gestalt. Der Bürgerverein Perleberg
Tafel an der Kirche: